Beisenkamp-Gymnasium
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Dieser Artikel behandelt das Beisenkamp-Gymnasium, zu anderen Bedeutungen siehe Beisenkamp (Begriffsklärung) |
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Das Beisenkamp-Gymnasium ist ein Gymnasium in Hamm mit bilingualem deutsch-französischem Zug. Es erhielt seinen offiziellen Namen 1970 und war zu dieser Zeit noch ein reines Mädchengymnasium. Erst drei Jahre nach der Gründung, 1973, durften auch Jungen die Schule besuchen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
- 1795/96: Einrichtung eines "weiblichen Erziehungsinstituts" mit angeschlossener "Pensions-Anstalt"
- 1866: Evangelische Höhere Töchterschule
- 1875: Die Evangelische Höhere Töchterschule wird zur Städtischen Höheren Töchterschule umgewandelt
- 1895/96: Aus der höheren Töchterschule wird die höhere Mädchenschule
- 1899: Einweihung eines neuen Schulgebäudes an der Hohe Straße 71
- 1909: Die Schule wird mit 317 Schülerinnen, 12 Lehrerinnen und 7 Lehrern als höhere Lehranstalt anerkannt
- 1914-1917: Das spätere "Beisenkamp"-Gebäude wird als katholisches Lehrerseminar errichtet
- 1925: Die Schule bezieht das Gebäude des aufgelösten Lehrerseminars und feiert dort ihr 50-jähriges Bestehen
- 1939: Die Schule wird kurzfristig als Lazarett eingerichtet
- 1944: Der Nordflügel wird durch einen Bombeneinschlag beschädigt
- 1945: Die Schule wird ein Lager für freigelassene Ostarbeiter
- 1946: Die Gründung einer privaten Oberschule für Mädchen bedroht die Existenz der städtischen Schule
- 1947: Die legendäre Schmiererei "Jungfernzwinger" an der Mädchen- Oberschule Zeitungsartikel
- 1948: Durch eine Sondergenehmigung wird einem einzelnen Jungen der Schulbesuch für ein halbes Jahr gewährt
- 1958: Der Schulausschuss erkennt die Berechtigung der Klage über Raummangel an
- 1962: Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Mädchengymnasiums beginnen
- 1964: Fertigstellung des Neubaus
- 1965: Einweihung der großen Carl-Diem Sporthalle
- 1967: Übernahme des zweiten Neubaus
- 1969: Beginn des dritten Bauabschnitts
- 1970: Die Schule heißt nun auch offiziell Beisenkamp-Gymnasium / Bau einer Einfachsporthalle
- 1973: Die ersten Jungen am Beisenkamp
- 1975: 100 Jahre Beisenkamp
- 1988: Einführung eines bilingualen deutsch-französischen Zuges
- 2000: 125 Jahre Beisenkamp
- 2003: Einweihung der Außensportanlage
- 2007: Einweihung der Aula/Errichtung 13plus/Beisenkamp-Bis(s)tro
- 2009: Umbau der Cafeteria/Neue Schülerbibiliothek/Eröffnung der Cafeteria
- 2010: 135 Jahre Beisenkamp
Fotos
Cafeteria/Das Bis(s)tro
Ende des Jahres 2009 wurde die neue Cafeteria der Schule fertiggestellt und eröffnet. Sie trägt seit der Neueröffnung den Namen Das Bis(s)tro im Beisenkamp, wobei der zweite Buchstabe s aus dem Wort Bis(s)tro als Wortspiel im Zusammenhang mit dem Logo eingesetzt wurde (siehe Logo). Zuvor hieß die Cafeteria Beisenkamp-Bis(s)tro. In der Sommerzeit haben SchülerInnen die Möglichkeit, eine Außenterrasse zu nutzen, die an die Cafeteria angeschlossen ist. Die Cafeteria wird von einem Catering-Unternehmen betrieben und gleichzeitig mit kalten und warmen Speisen sowie Snacks beliefert. Warme Speisen können in der 13plus-Nachmittagsbetreuung gegen Essensmarken eingetauscht werden. Diese müssen dort bestellt werden. Das Essen wird von der A.W. Foodservice GmbH in der Küche zubereitet.
Presseberichte
13plus
13plus ist eine Nachmittagsbetreuung, die montags bis freitags von 7.55 Uhr bis 15.45 Uhr angeboten wird. Leistungen der Nachmittagsbetreuung sind individuelle Förderung (Hausaufgabenbetreuung und fachliche Hilfestellung), Zubereitung von frischem Mittagessen sowie Freizeitangebote in sportlichem, musischem und naturwissenschaftlichem Bereich. Geschulte Fachkräfte, unterstützt von qualifizierten SchülerInnen und Schüler der Oberstufe, sind für die Betreuung zuständig.
AGs
Bioteich
Zwischen Gebäude 3 und 2 sind Aquarien, in denen Fische, Frösche, Kaulquappen, wandelnde Blätter, Stabheuschrecken, Schildkröten und Mäuse gehalten werden. Ein neuer Bio-Teich wurde mit dem Anbau der Cafeteria angelegt.
Aula
Die Aula ist vor allem dadurch bekannt, dass dort jedes Jahr mehrere Theaterstücke und andere Veranstaltungen (Jazz & Art, Big-Band und Orchester) stattfinden. Sie bietet für ca. 400 Zuschauer Platz. Aufgeteilt ist die Aula in drei Bereiche: Der Hauptbereich ist sogleich die Bühne, auf der sich das Schauspiel und die Musik ereignen. Zusätzlich kann links neben der Bühne begleitend zu den Theaterstücken Live-Musik gespielt werden. Um auch den Schauspielern eine komfortable Möglichkeit zum Umziehen und Schminken zu gewährleisten, befindet sich unter der Bühne ein speziell dafür vorgesehener Raum. Im mittleren Teil finden die Zuschauer Platz. Im hinteren Teil befinden sich in einem separaten Raum Bühnen-Teile und Requisiten sowie ein gesonderter Bereich der Technik. Von dort wird das Geschehen auf der Bühne mit Licht und Musik gesteuert.
Anschrift
Am Beisenkamp 1
59063 Hamm
Weblinks
Haltestelle
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Haltestelle: Beisenkamp |