Heessen
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Dieser Artikel beschreibt den Stadtbezirk Heessen, für weitere Bedeutungen siehe Heessen (Begriffsklärung). |
| Wappen | Karte |
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| Postleitzahlen: | 59063, 59073 bis 30.6.1992: 4700 Hamm 5 bis 1975: 4702 Heessen |
| Vorwahl: | 02381 |
| Gliederung: | 8 Bezirke: Dasbeck, Frielick, Hamm Norden , Heessener Dorf, Heessen Neue Heimat, Heessen West, Kolonie Zeche Sachsen, Westhusen, |
| Adresse der Bezirksverwaltung: |
Amtsstraße 19 59073 Hamm |
| Website: | |
| Politik | |
| Bezirksvorsteher: | Sylvia Jörrißen (CDU) |
| Bevölkerung Stand: 31.12.2011 | |
| Einwohner: | 23.483 Personen |
| Bevölkerungsdichte: | 804 Einwohner je km² |
| Ausländeranteil: | 16,6 % (3.904 Personen) |
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Heessen ist ein Stadtbezirk im Norden von Hamm und liegt am rechen Ufer der Lippe.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Der Stadtbezirk Heessen grenzt im Süden an die Stadtbezirke Uentrop und Mitte, im Westen an den Stadtbezirk Bockum-Hövel. Im Norden ist Ahlen im Kreis Warendorf der nächste Nachbar.
Wappen
Das Wappen wurde in Ermangelung eines historischen Wappens 1929 erstellt und der Gemeinde verliehen. Die Gemeinde und spätere Stadt Heessen führte es bis zu ihrer Auflösung am 1. Januar 1975. Seither wird es vom Stadtbezirk Heessen verwandt. Es zeigt links ein goldenes (gelbes) Feld mit rotem Balken, symbolisch für das Münsterland und die lange Zugehörigkeit zum Fürstbistum Münster. Das rechte blaue Feld steht für die Familie von der Recke, die vom 15. Jahrhundert bis 1778 Schloss Heessen bewohnte.
Geschichte
Heessen wurde zum ersten Mal im Jahre 975 urkundlich erwähnt und war dem Fürstbistum Münster zugehörig. Innerhalb des Fürstbistums war Heessen dem Amt Wolbeck zugeordnet. Während der Zugehörigkeit zum Großherzogtum Berg gehörte Heessen zusammen mit Bockum und Hövel zum Kanton Ahlen im Arrondissement Hamm. Nach der Rückkehr zum preußischen Staatsverband verblieb es 1816 im Amt Ahlen, das nun aber dem Kreis Beckum zugeordnet wurde. Am 28. August 1912 wurde Heessen Sitz des gleichnamigen Amtes. Bereits seit 1903 wurden Probebohrungen nach Kohle vorgenommen, was 1911 zur Gründung der Zeche Sachsen führte. Mit dem Beginn der Teufarbeiten 1912 und der folgenden Kohleförderung 1914 auf der Zeche Sachsen stieg die Einwohnerzahl von damals ca. 3.000 rasant an. Das kleine bäuerlich geprägte Dorf entwickelte sich zu einer Industriegemeinde und erhielt 1964 den Stadtstatus im damaligen Landkreis Beckum. Die Stadt wurde am 31. Dezember 1974 aufgelöst und zum 1. Januar 1975 in die Stadt Hamm eingemeindet (Münster-Hamm-Gesetz). In diesem Jahr hatte Heessen ca. 18.000 Einwohner. Bereits ein Jahr später wurde die Zeche Sachsen stillgelegt.
Religion
Katholische Kirche
Das ehemalige Stadtgebiet Heessens gehört zum Bistum Münster. Seit 2004 sind die ehemals selbstständigen Pfarrgemeinden St. Stephanus, St. Josef, St. Theresia und Filialkirche St. Marien zur Kirchengemeinde Papst Johannes XXIII. zusammengelegt. Pfarrkirche der neuen Kirchengemeinde ist St. Stephanus. Seit 2005 bilden die Pfarrgemeinden Maria Königin im Stadtbezirk Bockum-Hövel und Herz Jesu im Hammer Norden die Kirchengemeinde Clemens August Graf von Galen, deren Pfarrkirche Herz Jesu ist.
Evangelische Kirche
Die Evangelische Kirchengemeinde hat drei Gemeindezentren, das Dasbecker Gemeindezentrum, die Versöhnungskirche und das Gellerthaus.
Sehenswürdigkeiten
- Kapelle St. Anna, achteckiger Ziegelbau von 1728
- Schloss Heessen, heute Privatschule mit Internat
- Schloss Oberwerries, Sitz des Westfälischen Turnerbundes
- Waldbühne, eine der größten Amateur-Freilichtbühnen Deutschlands
- Öko-Zentrum NRW, Ökologisch ausgerichtetes Zentrum für Bauen, Arbeiten, und Verantstaltungen
Öffentliche Einrichtungen
Schulen
Grundschulen
Hauptschulen
Realschulen
Gymnasien
- Landschulheim Schloss Heessen (Privates Tagesgymnasium und Internat)
Behörden
- Chemisches Untersuchungsamt
- Polizeidienstelle Heessen
Freizeit und Sporteinrichtungen
- Sachsenhalle
- Hallenbad Heessen
- Bezirksbücherei Heessen der Zentralbibliothek Hamm
- Jugendzentrum Bockelweg
- Begegnungsstätte Brokhof
Gesundheit
- St. Barbara-Klinik Heessen
Sonstiges
- Kommunales Förderzentrum für Erziehungshilfe.
- Bildungsstätte der Stadt Hamm auf Schloss Oberwerries
Vereine
Postkarten
Verkehr
Der Stadtbezirk wird durch die Münsterstrasse B63 und die B61 an das deutsche Fernstraßennetz angeschlossen. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Hamm-Uentrop (19) an die A2. Über einen Autobahnzubringer im Norden ist die A1 zu erreichen. An das Wasserstraßennetz ist Heessen über den Stadthafen Hamm und den Kanalendhafen Uentrop indirekt angeschlossen. In den Lippewiesen befindet sich zudem noch der Flugplatz Hamm.
Besonderheiten
In Heessen befindet sich die Waldbühne, eine der größten Amateurfreilichtbühnen Deutschlands und das Schloss Heessen, in dem sich ein Internat befindet. Heessen ist geprägt von einer landschaftlichen Umgebung mit einem riesigen Waldareal, indem man spazieren kann. Die Barbara-Klinik, welche direkt am Heessener Wald liegt, ist eine über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Klinik.
Weblinks
