Thomas Hunsteger-Petermann
Thomas Hunsteger-Petermann (* 5. September 1953 in Heessen, heute Stadtteil von Hamm) ist seit dem 1. Oktober 1999 hauptamtlicher Oberbürgermeister von Hamm (Nordrhein-Westfalen). Dem Christdemokraten ist es bei der ersten Bürgermeister-Direktwahl im Jahr 1999 gelungen, in der zuvor SPD-dominierten Stadt, die ehedem von Kohlebergbau und Stahlindustrie geprägt war, im zweiten Wahlgang gegen die SPD-Kontrahentin Monika Simshäuser zu gewinnen. Bei der Kommunalwahl im September 2004 bestätigte Hunsteger-Petermann seinen Erfolg bereits im ersten Wahlgang mit mehr als 60 Prozent der Stimmen. Auch im Stadtrat hat die Union seitdem eine Mehrheit. 2009 erreichte er bei der Wahl zum Oberbürgermeister im ersten Wahlgang 63,2 Prozent der Stimmen.
Hunsteger-Petermann ist verheiratet und hat eine Tochter. Er besuchte die Realschule, wurde dann Fleischer und gründete einen eigenen Betrieb. Er engagierte sich für die Heessener Waldbühne und trat 1972 in die CDU ein, für die er in verschiedenen Ämtern tätig war und ist.
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Vita
- Geboren am 5. September 1953 in Hamm-Heessen
- Wohnhaft in Hamm-Heessen
- Verheiratet mit Gerda Hunsteger-Petermann seit 1979
- 1 Tochter, Maria Hunsteger-Petermann geboren am 29. Mai 1980
- Offizier der Reserve
- Handwerksmeister (Bis 1999 selbständig in eigener Fleischerei)
- 1973 bis 1975: Mitglied Kultur- und Sportausschuss in der Gemeinde Heessen (jetzt Hamm)
- 1975 bis 1979: Mitglied in der Bezirksvertretung Heessen
- 1989 bis 1995: CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Heessen
- 1979 bis 1999: Ratsherr im Rat der Stadt Hamm
- 1975 bis 1995: stellv. Vorsitzender im Kinder- und Jugendhilfeausschuss
- 1975 bis 1995: 15 Jahre Sprecher der CDU-Fraktion im Personal und Organisationsausschuss
- 1994 bis 1999: Vorsitzender des Wirtschafts- und Finanzausschusses
- 1995 bis 1999: CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hamm
- Seit 1. Oktober 1999: Oberbürgermeister der Stadt Hamm (2004 mit 60,2 % wiedergewählt, 2009 mit 63,2 %)
Politik
Thomas Hunsteger-Petermann trat 1972 in die CDU ein, für die er in verschiedenen Ämtern tätig war und ist. So ist er Mitglied im Kreisvorstand der Hammer CDU und stellvertretender Bundesvorsitzender bzw. Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV).
Seit 1973 hatte er eine Vielzahl von kommunalpolitischen Funktionen inne. So war er 1973 bis 1975 Mitglied Kultur- und Sportausschuss in der Gemeinde Heessen (jetzt Hamm), 1975 bis 1979 Mitglied in der Bezirksvertretung Heessen und erneut 1989 bis 1995 als CDU-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Heessen.
Im Rat der Stadt Hamm war er zwischen 1979 und 1999 Ratsherr und im Rat u.a. stellv. Vorsitzender im Kinder- und Jugendhilfeausschuss und 15 Jahre Sprecher der CDU-Fraktion im Personal und Organisationsausschuss. Ab 1994 war er Vorsitzender des Wirtschafts- und Finanzausschusses, ab 1995 CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hamm.
Seit dem 1. Oktober 1999 ist er direkt gewählter Oberbürgermeister der Stadt Hamm. Bei der ersten Direktwahl eines Hammer Oberbürgermeisters überhaupt erhielt keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit. Im zweiten Wahlgang setzte sich Thomas Hunsteger-Petermann gegen seine SPD-Gegenkandidatin, Monika Simshäuser (SPD) durch, die zunächst als Favoritin galt. Bei seiner Wiederwahl im Jahr 2004 erhielt er 60,2 % der Stimmen. Dieses Ergebnis war im Ruhrgebiet das beste Ergebnis aller Oberbürgermeister-Wahlen.
Weitere Ämter
Thomas Hunsteger-Petermann ist im Mitglied Vorstand des Deutschen Städtetages und des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Er ist Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Hamm und Mitglied des Beirat öffentliche Kunden der WestLB sowie Mitglied des Beirats der Gelsenwasser AG
Als Vorsitzender des Vorstandes führt er den Verband kommunaler Wahlbeamter NW e. V., den Verkehrsverein Hamm und den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Er engagiert sich als stellv. Vorsitzender für die Heessener Waldbühne.